Hybrides Ultraschallverdüsungssystem in Betrieb genommen

Im Rahmen der Maßnahme Tool.Lab.NRW (EFRE-2040085) wurde im Dezember ein Ultraschall-Pulververdüsungssystems in Betrieb genommen.

Bei dem System handelt sich um ein hybrides rePowder System des polnischen Unternehmens AMAZEMET. Ausgestattet ist das System mit einer Kammer zum Schmelzen mittels induktiver Kopplung für Metalle mit niedrigen Schmelztemperaturen oder hohem Dampfdruck sowie mit einer Kammer zum Schmelzen mittels Plasmabogens für hochschmelzende Werkstoffe mit Schmelzpunkten bis zu 3.500 °C.

Das System ist mit einem 40 kHz-Ultraschallgenerator ausgestattet, um Pulver mit einer Größenverteilung von d50 zwischen 45 und 60 µm zu erzeugen. Das erzeugte Pulver eignet sich also primär zur Nutzung im LPBF-Verfahren., welches ebenfalls bei uns im Hause im Form einer aconity MIDI vorhanden ist.

Besonders freut es uns, dass ein System beschafft werden konnte, dass ein Recycling von bereits benutzten und damit für eine weitere Nutzung nicht mehr geeigneter Pulver erlaubt. Mit diesem Zuführsystem eröffnet sich die Möglichkeit, Vorhaben umzusetzen, die sich gezielt mit dem Recycling von Pulvermaterialien sowie der Änderung des Pulvers und dessen Eingschaften aufgrund des Recyclingprozesses befassen.

Mit dem System konnten bereits erste Versuche zum Verdüsen verschiedener Werkstoffe wie zum Beispiel von selbsterzeugten Cu-basierten Formgedächtnislegierungen, durchgeführt werden. Die erzeugten Pulver konnten in den ersten Analysen mittels der ebenfalls neu in Betrieb genommenen FIB-REM TESCAN AmberX2 durch Porenfreiheit und hoher Sphärizität überzeugen.

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