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Werkzeugforschung und Werkzeuge

FGW

Werkzeuge sind für fast jede Interaktion mit unserer Umwelt unverzichtbar. Nicht umsonst wird die Ur- und Frühgeschichte der Menschheit nach ihren Werkzeugwerkstoffen eingeteilt.

Bis heute spielen Werkzeuge eine entscheidende Rolle in jedem Produktionsprozess. Es ist viel zu teuer, ungeeignetes Werkzeug zu benutzen. Egal, ob Handwerkzeuge oder Maschinenwerkzeuge, die FGW ist der richtige Partner für Ihre Forschung, Entwicklung und Weiterentwicklung.


  • Handwerkzeuge

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    Die am weitesten verbreiteten und vermutlich wichtigsten Werkzeuge sind auch heute noch Handwerkzeuge wie Hammer, Schraubendreher, Zangen und Schraubenschlüssel. Die Aufgabe dieser Hilfsmittel ist die sichere und zweckdienliche Unterstützung unserer Arbeit. Sie sollen Arbeitsabläufe leichter machen und nicht zuletzt dazu dienen, dass unser Arbeitsleben keine gesundheitlichen Schäden hinterlässt. So sollen Schraubwerkzeuge höhere Drehmomente übertragen, Schlagwerkzeuge effektiv, aber dabei sicherer sein, Greifwerkzeuge müssen sicher greifen können.

    Durch die Erarbeitung konstruktiver Änderungen, unterstützender Komponenten im Werkzeug sowie verbesserter Werkstoffe unterstützt die FGW Werkzeughersteller, ihre Werkzeuge leistungsfähiger und ergonomisch günstiger zu gestalten.

  • Spanende und trennende Werkzeuge

    +

    Die FGW kann auf einen großen Erfahrungsschatz beim Band- und Kreissägen von Holz, Metall und anderen Werkstoffen zurückgreifen. Schwingungen, Spannung, Schneidkantengestaltung, Grundkörpermaterialien und deren Wärmebehandlung sowie der gesamte, die Gebrauchseigenschaften stark beeinflussende Produktionsprozess sind Schwerpunkte unserer Arbeit, für die wir uns eine hochspezialisierte Messtechnik geschaffen haben. Daneben befassen wir uns auch mit Fräs- und Hobelwerkzeugen sowie Kreis- und Maschinenmessern.

    Wir vertreten den ganzheitlichen Ansatz, aus der Werkzeuganwendung die Anforderungen an jeden Bestandteil und jedes Merkmal eines Werkzeugs zu definieren. Hieraus werden Ziele für die Weiterentwicklung der Werkzeugtechnik abgeleitet und erforscht. So konnten wir in Zusammenarbeit mit unseren überwiegend mittelständischen Partnern für zahlreiche Anwendungen die Schnittqualität und den Standweg verbessern sowie Kosten und Ressourceneinsatz verringern.

  • Schneidwaren

    +

    Messer, Gabel, Löffel, Schere und die vielen weiteren täglichen Helfer und Begleiter sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Kultur. So unauffällig wie ihre tägliche Handhabung sind auch die sich ändernden Anforderungen. Für die Schneid- und Haushaltswarenindustrie stellen verschärfte Richtwerte zur Lebensmittelverträglichkeit sowie sich verändernde Zusammensetzungen von Spülmitteln Herausforderungen bei Korrosion und Verschleiß dar.

    Aber auch hohe Ansprüche an die Schneidfähigkeit, die den Krafteinsatz der Anwender mindern, sind für Kunden in Industrie und Handwerk wichtige Anforderungen, bei deren Erfüllung wir schon oft helfen konnten. Mit der Entwicklung von Prüfverfahren unterstützen wir dabei auch die Normung und Standardisierung.

  • Elektrowerkzeuge

    +

    Die Entwicklung von Power-Tools erfordert von den Herstellern einen hohen Aufwand. Eine Vielzahl von Gerätekomponenten interagieren im fertigen Elektrowerkzeug miteinander, so dass konstruktive Änderungen oder der Austausch von einzelnen Komponenten sich häufig auf das gesamte Gerät auswirken. Statistisch relevante Handversuche sind dabei sehr aufwändig.

    Die stetige Entwicklung von Prüftechniken und -vorrichtungen für Teilkomponenten unterstützt KMUs bei der Validierung unter realitätsnaher Abbildung der Kräfte und Bewegungen. Der systemische Ansatz Mensch-Maschine-Werkzeug findet hierbei besondere Beachtung. So können Entwicklungszielgrößen im Gesamtsystem abgeleitet werden.

  • Umformtechnik

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    Die Umformtechnik findet einen flächendeckenden Einsatz in der Schmiedetechnik und Warmumformung, aber auch in der Werkzeug- und Schneidwarenindustrie. Ziel der Forschungsarbeit ist es, die grundsätzlichen Verschleißvorgänge an Umformwerkzeugen unter der vorherrschenden Beanspruchung zu charakterisieren. Auf dieser Basis werden belastungsgerechte Optimierungsmaßen entwickelt, um so die Standzeit der Werkzeuge zu erhöhen.

    Ein Ansatz hierzu sind innengekühlte Werkzeuge, bei denen thermisch besonders belastete Bereiche durch konturangepasste Kühlkanäle funktionsflächennah eingebracht werden. Hier bietet die additive Fertigung neue Möglichkeiten. Von einer Erhöhung der Standzeit profitieren vor allem auch KMU, die auf eine hohe Wirtschaftlichkeit ihrer Prozesse besonders angewiesen sind.

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