Dekarbonisierung in der Metallindustrie: Das Forschungsprojekt „InDeHub“ ist zum 01.01.2026 gestartet!

Die Dekarbonisierung der energieintensiven Metallverarbeitungsindustrie ist ein entscheidender Faktor im Kampf gegen den Klimawandel. Das neue Forschungsprojekt „InDeHub“ hat sich zum Ziel gesetzt, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bergischen Land mit innovativen Cleantech-Lösungen zu vernetzen und die energetisch relevanten Prozesse in der Metallindustrie zu transformieren. Im Fokus des Projekts stehen neben der Analyse industrieller Fertigungsprozesse die energetische Bewertung von Gebäuden sowie das Energiemanagement zur effizienten Nutzung von Energieströmen für die Beheizung und Konditionierung von Gebäuden.

Die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW) hat als Konsortialführer die Projektkoordination inne. Sie ist außerdem dafür zuständig, mithilfe innovativer digitaler Technologien Prozesse zu etablieren, die Energie einsparen, Kosten senken und CO₂-Emissionen reduzieren.

Die Future Cleantech Architects gGmbH verknüpft Industrie und regionale Innovatoren. Durch den Aufbau regionaler, kooperativer Netzwerke wird ein wertvoller Austausch von Wissen und Erfahrungen angeregt. Das Ziel besteht darin, lokal entwickelte Lösungsansätze für den Energieverbrauch von Gebäuden in einem größeren, vernetzten System auf viele Gebäude zu übertragen und anzuwenden.

Neben der Übertragung rein technischer Lösungen ist auch die nachhaltige Gestaltung soziotechnischer Systeme in KMU entscheidend. Genau hier setzt das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit der Bergischen Universität Wuppertal an: Es möchte eine innovative Führungs- und Unternehmenskultur etablieren, die zur Weiterentwicklung von Strategien, Lösungen und Methoden im Rahmen einer kontinuierlichen Nachhaltigkeitstransformation beiträgt.

Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in Form einer agilen Transformationsstrategie zusammengefasst, sodass die Nachhaltigkeitsprozesse in verschiedenen Industrie-, Vertriebs- und Kollaborationsfeldern autonom gestaltet und gesteuert werden können.


„InDeHub“ wird mit Mitteln der Europäischen Union finanziert. Der Förderaufruf „Regio.NRW – Transformation“ wird im Rahmen der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027) vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) umgesetzt.

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