Cybersicherheit im Bergischen Mittelstand

Was passiert eigentlich, wenn ein Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs wird? Und wie können sich Unternehmen wirksam davor schützen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die zweite Veranstaltung der Reihe „Cybersicherheit im Bergischen Mittelstand“ am 23. April 2026 an der FGW. Die Veranstaltungsreihe wird von der NRW-Modellregion Cybersicherheit Bergisches Städtedreieck organisiert.

Mehr als 40 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Partner aus dem Bergischen Städtedreieck nutzten die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Bedrohungen, konkrete Schutzmaßnahmen und praktische Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis.

Zum Auftakt gab Henning Voß von der NRW-Landesbehörde für Verfassungsschutz einen Überblick über die aktuelle Bedrohungslage und machte deutlich: Cyberangriffe sind längst Teil des unternehmerischen Alltags und betreffen Unternehmen jeder Größe.

Besonders eindrücklich war der Erfahrungsbericht eines Geschäftsführers aus der Region, der offen über einen realen Hackerangriff auf sein Unternehmen sprach. Die praxisnahen Einblicke machten deutlich, welche organisatorischen, technischen und kommunikativen Herausforderungen ein solcher Vorfall mit sich bringt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch konkrete Handlungsempfehlungen eines IT-Sicherheitsexperten. Im Fokus standen dabei Maßnahmen, mit denen Unternehmen ihre Cyberresilienz nachhaltig stärken und Risiken frühzeitig reduzieren können.

Neben den Fachvorträgen bot die Veranstaltung viel Raum für Diskussionen und Vernetzung. Der intensive Austausch zeigte erneut, wie groß der Bedarf an praxisnahen Informationen und regionalem Dialog zum Thema Cybersicherheit im Bergischen Land ist.

Beim abschließenden Rundgang durch die FGW, geführt von Dr. Peter Dültgen, konnten die Gespräche in informeller Atmosphäre fortgesetzt werden. Gleichzeitig bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, die Forschungsinfrastruktur der FGW kennenzulernen.

Fotos von: Simon Wierzba / Bergische Gesellschaft

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