Wie kann Kreislaufwirtschaft in produzierenden Unternehmen praktisch umgesetzt werden? Dieser Frage widmete sich die Veranstaltung „Kreislaufwirtschaft in der Praxis – Erfahrungen aus produzierenden Unternehmen im Bergischen Städtedreieck“ am 12. Mai 2026 in Solingen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Austausch zwischen Unternehmen, Wissenschaft und regionalen Netzwerken sowie konkrete Erfahrungen aus der Praxis. In einer Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter:innen von Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V., Neue Effizienz, Gründerschmiede Remscheid, Bauer & Böcker, Muckenhaupt & Nusselt sowie WEZAG / Fachverband Werkzeugindustrie e.V. über erste Schritte in Richtung Kreislaufwirtschaft, bestehende Hürden und Erfahrungen aus ihren Unternehmen und Organisationen.
Deutlich wurde dabei, dass der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft häufig aus ganz praktischen Überlegungen erfolgt – etwa mit Blick auf Rohstoffe, Lieferketten oder Effizienzpotenziale. Gleichzeitig wurde diskutiert, wo die Grenzen der Umsetzung für kleine und mittlere Unternehmen liegen und welche Aspekte außerhalb des direkten Einflussbereichs einzelner Betriebe stehen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie neue Perspektiven und Denkweisen in Unternehmen entstehen können. Dabei wurde auch die Bedeutung spielerischer und interaktiver Ansätze hervorgehoben, die dabei helfen können, bestehende Abläufe und Prozesse mit einem anderen Blick zu betrachten.
Beim anschließenden Wandelgang erhielten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene Aktivitäten und Ergebnisse des Projekts bergisch.kompetenz. Vorgestellt wurden unter anderem Use Cases aus der Zusammenarbeit mit KMU, ein Quick Check zur Einschätzung des eigenen Unternehmensstands im Bereich Kreislaufwirtschaft sowie Ansätze zur nachhaltigen Werkstoffentwicklung.
Wir bedanken uns bei allen Gästen und Projektpartnern für den offenen Austausch und die spannenden Einblicke aus der Praxis.






Das Projekt bergisch.kompetenz wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen 2021–2027 durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

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