Neue Drahterodiermaschine erweitert die Forschungsmöglichkeiten der FGW

Im Rahmen des geförderten Vorhabens Tool.Lab.NRW (EFRE-20400085) wurde am 19.10.2026 ein weiteres System geliefert und in Betrieb genommen.

Mit der AGIE CHARMILLES CUT E 600 erweitert die FGW ihre technische Ausstattung um eine leistungsfähige Drahterodiermaschine. Das System ermöglicht die präzise Bearbeitung elektrisch leitfähiger Werkstoffe und schafft zusätzliche Möglichkeiten für die Herstellung und Untersuchung anspruchsvoller Bauteilgeometrien.

Beim Drahterodieren wird Material mithilfe elektrischer Entladungen abgetragen. Das Verfahren eignet sich insbesondere für harte Werkstoffe und komplexe Konturen, die sich mit konventionellen spanenden Verfahren nur schwer bearbeiten lassen.

Neue Möglichkeiten für die angewandte Forschung

Die neue Anlage erweitert die Möglichkeiten der FGW insbesondere in der Werkzeug- und Werkstoffentwicklung. Sie kann unter anderem für die präzise Herstellung von Proben, die Bearbeitung komplexer Konturen sowie die Vorbereitung von Bauteilen für weiterführende Untersuchungen eingesetzt werden.

In Kombination mit den vorhandenen Kompetenzen der FGW in der Werkstoffcharakterisierung und der additiven Fertigung ergeben sich neue Möglichkeiten, innovative Werkstoffkonzepte und Bauteilgeometrien zu untersuchen. So können beispielsweise additiv gefertigte Komponenten gezielt nachbearbeitet und für weitere Analysen vorbereitet werden.

Mit der neuen Drahterodiermaschine stärkt die FGW ihre Infrastruktur für anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und erweitert ihre Möglichkeiten, Unternehmen bei der Entwicklung und Untersuchung innovativer Werkzeuge und Werkstoffe zu unterstützen.

Fotos: © FGW e.V.

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