Die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e. V. (FGW) nahm am 21. und 22. September in Leoben an den Sitzungen der Arbeitskreise „In situ 2D und 3D Charakterisierung“ sowie „Rasterkraftmikroskopie und nanomechanische Methoden“ der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) teil. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen und der fachliche Austausch zu modernen Methoden der Werkstoffcharakterisierung und der Untersuchung von Schädigungsmechanismen.
Der Arbeitskreis „In situ 2D und 3D Charakterisierung“ beschäftigt sich mit der Untersuchung von Werkstoffveränderungen direkt während mechanischer und thermischer Beanspruchung im Rasterelektronenmikroskop. Dabei werden unter anderem Verformungs- und Schädigungsmechanismen sowie Phasenumwandlungen analysiert.
Der Arbeitskreis „Rasterkraftmikroskopie und nanomechanische Methoden“ widmet sich der quantitativen Untersuchung von Verformung, Ermüdung und Bruch auf Mikrostrukturebene. Mithilfe verschiedener mikroskopischer und nanomechanischer Verfahren wird das Verhalten einzelner Kristalldefekte untersucht, um grundlegende Schädigungsmechanismen besser zu verstehen.
Die Teilnahme an beiden Arbeitskreissitzungen bot der FGW die Möglichkeit, aktuelle Forschungsansätze kennenzulernen, Erfahrungen mit anderen Forschungseinrichtungen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit im Bereich der Werkstoffcharakterisierung beispielsweise mit dem in-situ Zug-Druck-Modul für das FIB-REM Tescan AMBER X2 mitzunehmen.
Foto: © FGW e.V.

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