Aktuelles

07.02.2017 – 19. Sitzung des FGW Industrieausschuss

Auf der 19. Industrieausschuss-Sitzung der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW) in Remscheid stellten am vergangenen Dienstag 14 Vertreter von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet verschiedene innovative Forschungsideen vor.

Die angereisten Forscher aus Chemnitz, Braunschweig, Hannover, Stuttgart, Dortmund, Karlsruhe, Aalen, Kassel aber auch von der BUW in Wuppertal und von der Remscheider FGW präsentierten zahlreiche interessante Projektideen, aus denen wünschenswerterweise neben der technisch-wissenschaftlichen Förderung auch eine finanzielle Förderung für die Region und die Branchen resultiert. Inhaltlich drehte es sich dabei ebenso um Sägewerkzeuge und Schneidwaren wie auch um die Optimierung von Schmiedeprozessen, additive Fertigungsverfahren und die Beschichtungstechnik.

Der Industrieausschuss der FGW dient dabei der Vernetzung und dem Austausch zwischen den Forschern untereinander und insbesondere aber auch zwischen der Industrie und der Forschung. Während der Sitzung bewerten Vertreter namhafter Unternehmen die Projektideen auf Praxisrelevanz und geben so wertvolle Hinweise für die Beantragung der öffentlich geförderten Forschungsvorhaben. Die FGW vertritt bundesweit die Werkzeug- und Schneidwarenindustrie gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Industrielle Gemeinschaftsforschung und ist somit Kanal für öffentliche Fördermittel des BMWi. Die Mitglieder des Industrieausschusses legen ein Ranking für Forschungsanträge fest. Über die FGW und die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) werden die Förderanträge dann an das BMWi gestellt.

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01.02.2017 Der bergische Dreisatz:

1.: „Das haben wir immer schon so gemacht“, 2.: „das haben wir noch nie so gemacht“ und 3.: „da könnte ja jeder kommen“. Dieser „Dreisatz“ kann die Ursache sein, wenn Unternehmen in Zeiten zunehmender Globalisierung links und rechts von der Konkurrenz überholt werden.
Forschung und Entwicklung sind keine Investitionen in eine ungewisse Zukunft, vielmehr beschert das Fehlen von Forschung und Entwicklung eine allzu düstere Zukunft. A!B!C Geschäftsführer Alexander Lampe (links) hat mit seinen Gästen Christian Klostermann

(GF Klostermann Messtechnik Remscheid, Bild mitte) und

Dr. Peter Dültgen (GF Forschungsgemeinschaft Werkzeuge / Remscheid, Bild rechts)

einiges zu besprechen.

 

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Link zum Video: "Der bergische Dreisatz"

 

17.01.2017 Abschließendes Projekttreffen zum Projekt „Fluidisches Dämpfungssystem“

Am 17.01.2017 fand das abschließende Projekttreffen zum Projekt „Aktives fluidisches Dämpfungssystem für den Einsatz dünner Trennschleifscheiben in der Natursteinbearbeitung“ (IGF 18400 N) an dem Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der Leibniz Universität in Hannover statt. Hierzu trafen sich interessierte Projektpartner aus der Industrie, um gemeinsam mit den beteiligten Forschungsstellen die erzielten Projektergebnisse für das laufende IGF-Projekt zu besprechen.  

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12.01.2017 - 3. Projektsitzung zum Projekt CFK-Sägen

Am 12.Januar 2017 trafen sich bei der FGW in Remscheid zahlreiche Fachleute aus der Industrie und den beiden beteiligten Forschungsstellen, dem IFW Remscheid und dem Fraunhofer IPA Stuttgart, zum abschließenden 3. Projekttreffen des gemeinsamen IGF-Vorhaben 18399 N zum Thema „CFK-Sägen“.

 

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FGW: Link zum Projekt

 

 

05.01.2017 - Partnersuche international

Empirische Daten geben erste Hinweise, wie kleine und mittlere Unternehmen ausländische Vertriebspartner optimal auswählen.

 

Dortmund / Remscheid, 05. Januar 2017 – Die „hidden champions“ aus dem deutschen Mittelstand machen es vor: Auf internationalen Märkten lassen sich deutsche Produkte gut platzieren. Doch wie können kleine und mittlere Unternehmen ohne oder mit nur wenig Auslandserfahrung am besten in die Internationalisierung einsteigen beziehungsweise diese ausbauen und verbessern? Aufschluss über die bestmögliche Wahl von Vertriebspartnern in Auslandsmärkten geben Erkenntnisse aus Experteninterviews und einer bundesweiten Befragungen, die das IFW -Institut für Werkzeugforschung und Werkstoffe, Remscheid- zusammen mit dem RIF -Institut für Forschung und Transfer, Dortmund- im Rahmen einer Projekt-Zwischenpräsentation am Dienstag, 21. Februar 2017, in Remscheid vorstellen. Interessierte Unternehmensvertreter sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

 

„Internationalisierung stellt Unternehmen vor komplexe Fragen, etwa: Wie organisieren wir den Vertrieb und welche Partner sind geeignet? Erfahrungswerte aus der Praxis, die wir nun ermittelt haben, sind daher aufschlussreich. So geht es zum Beispiel um die Frage, welche Kriterien sollten bei der Wahl eines Partners mit Blick auf die eigene Ausgangslage berücksichtigt werden“, sagt Prof. Dr. Hartmut Holzmüller, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Robert Refflinghaus und Dr. Christian Pelshenke leitet.

 

Das Forschungsprojekt, das kleine und mittlere Unternehmen bei der Aufnahme, Ausgestaltung und Erfolgskontrolle internationaler Geschäftsbeziehungen unterstützen soll, läuft seit gut einem Jahr. IFW-Projektpartner ist das RIF, Institut für Forschung und Transfer aus Dortmund. Der Branchenschwerpunkt des Projekts liegt auf der Werkzeug- und Schneidwarenindustrie, da diese einen hohen KMU-Anteil in einem grundsätzlich internationalen Geschäftsfeld aufweist. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungs-vereinigungen (AiF) gefördert. Ende 2017 sollen die Ergebnisse in Form eines frei zugänglichen Instrumentensets mit Entscheidungshilfen und Roadmaps veröffentlicht werden. Die Zwischenpräsentation „Auswahl von Vertriebspartnern im Auslandsgeschäft“ bietet eine gute Gelegenheit für Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen mit Interesse an einer Internationalisierung, sich vorab zu informieren.

 

Die Präsentation findet am Dienstag, 21. Februar 2017, von 11 bis 15 Uhr bei der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V., Papenberger Straße 49, Remscheid, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung bei Dominik Lenz unter der E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

 

 

22.11.2016 - 14. Vibrometer Anwenderkonferenz

Am 22. und 23. November 2016 fand bei der Firma Polytec in Waldbronn die 14. Vibrometer Anwenderkonferenz statt, auf der die Forscher des Instituts für Werkzeuge und Werkstoffe der FGW neue Techniken zur Schwingungsmessung, deren Messmöglichkeiten und Ergebnisse sowie Berechnungsmethoden präsentierten. Scheibenförmige Werkzeuge, wie beispielsweise Holzkreissägeblätter, Trennschleifscheiben zur Bearbeitung von Naturstein oder Beton und Papierkreismesser zeigen dynamisch unter Einsatzdrehzahl ein anderes Verhalten bezüglich auftretender Eigenfrequenzen als im statischen Fall. Den Forschern ist es gelungen, nach einmaliger, dynamischer Messung modenspezifische Parameter der Werkzeuge zu bestimmen, mit denen das weitere dynamische Verhalten der Werkzeuge vorausberechnet werden kann. Vor rund 100 interessierten Teilnehmer aus der Industrie präsentierten Dipl.-Phys. Ralph Keßler und Dr. Christian Pelshenke wie die neuen Erkenntnisse zur Schwingungsreduktion der Werkzeuge und damit zur Lärmminderung, höheren Standzeiten und besseren Schnittergebnissen führen.

 

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11.11.2016 - Internationale Kooperation

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik in Chemnitz (IWU) führt mit der Technischen Universität in Ostrava, Tschechische Republik, (VSB) ein Cornet-Forschungsvorhaben durch, welches sich mit der wirtschaftlichen Fertigung individualisierter Blechbauteile beschäftigt. Dabei kommt eine sequentielle, elektromagnetische Umformung zum Einsatz. Aufbauend auf bereits erarbeiteten Kenntnissen, soll nun die industrielle Implementierung des Verfahrens vorbereitet werden. Die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe ist dabei Projektkoordinator des internationalen Forschungsvorhabens. Am 11.11.2016 fand unter Beteiligung der FGW am IWU in Chemnitz die erste Sitzung des Lenkungsausschusses statt.

 

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03.11.2016 - Ausgezeichnet!

Die Abteilung Zentrum für angewandte Formgedächtnistechnik der FGW e.V. wurde von Samvardhana Motherson Reflectec, dem global agierenden Automotive-Zulieferkonzern für Spiegel- und Beleuchtungstechnik, mit dem ersten Platz des Innovationsawards gekürt. Die zum Patent angemeldete Erfindung “folding mechanism” basiert auf dem Einsatz von Formgedächtnislegierungen und ermöglicht im Kontrast zu bisherigen Spiegelsystemen, eine dynamische und kraftvollere Spiegelanklappung sowie eine signifikant reduzierte Geräuschentwicklung während des Spiegelanklappens. Dr.-Ing. Alexander Czechowicz (2. v. r.) nahm den Preis, in Form einer Ibis-Skulptur (ägyptischer Gott der Schrift) am 3.11.2016 in Stuttgart entgegen.

 

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27.10.2016 - Neues Forschungsvorhaben in der FGW

Am 27. Oktober 2016 trafen sich bei der FGW in Remscheid zahlreiche Fachleute aus der Industrie und den beiden beteiligten Forschungsstellen, dem IFW Remscheid und dem LZH Hannover. Die Forscher der FGW führen gemeinsam mit dem LZH das Forschungsvorhaben „Entwicklung eines Verfahrens zum Laserspannen und –richten von Kreissägeblättern“ durch. Hierzu fand jetzt das 1. Projekttreffen des IGF-Forschungsprojektes statt. Weitere Informationen können dem Artikel entnommen werden.

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FGW: Link zum Artikel

 

 

18.10.2016 - 3. Projektsitzung zum Projekt „Fluidisches Dämpfungssystem“

Am 18. Oktober 2016 trafen sich beim Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen in Hannover Fachleute aus dem Bereich der Naturgesteinsbearbeitung. Die Forscher aus der FGW führen aktuell mit Institut das Forschungsvorhaben „Aktives fluidisches Dämpfungssystem für den Einsatz dünner Trennschleifscheiben in der Natursteinbearbeitung“ durch. Hierzu fand jetzt das 3. Projekttreffen dieses IGF-Forschungsprojektes statt. Es wurde dabei deutlich, dass ein an sich im Prozess stabil laufendes Werkzeug nicht optimiert eingesetzt werden kann. Mittels des umgesetzten Dämpfungssystems werden aber Optimierungen erreicht. Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem Artikel.

 

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FGW: Link zum Artikel

 

 

28.09.2016 - Formgedächtnistechnik auf der SMASIS 2016

Auf der diesjährigen SMASIS (Smart Materials and Adaptive Structures) Konferenz in den USA (Stowe, Vermont) stellte das ZAF-Team drei neue industrielle Forschungsarbeiten zum Thema Formgedächtnistechnik vor. Zu einem zeigten unsere Wissenschaftler, Dr. Sven Langbein und der Abteilungsleiter Dr. Alexander Czechowicz Projekte aus den Bereichen „Handwerkzeuge mit Formgedächtniselementen“ und „Hochlast-Aktorik auf Basis von Formgedächtnislegierungen“ aber auch den mit SMR Automotive Mirrors Stuttgart GmbH entwickelten Prototypen eines automatisch einklappbaren Außenspiegels. Besonders letzterer Vortrag wurde für seine besonders gute industrienähe gelobt. 

 

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21.09.2016 - Neues Forschungsvorhaben in der FGW

Die FGW koordiniert ein internationales Forschungsvorhaben mit den Forschungsstellen Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) aus Braunschweig und dem Centre de Recherches Métallurgiques (CRM) aus Lüttich in Belgien mit dem Thema "Entwicklung hochbelastbarer DLC-Beschichtungen für Umformwerkzeuge" (Development of DLC-based duplex coatings for highly loaded formiung tools). Hierzu fand am 21.09.2016 in Remscheid das erste, gemeinsame Koordinatorentreffen statt.

 

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FGW: Link zum Artikel

 

 

01.09.2016 - Neues Forschungsvorhaben in der FGW

Am 1. September 2016 trafen sich beim Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologien in Aachen zahlreiche Fachleute aus der blechbearbeitenden Industrie. Die Forscher aus der FGW führen mit zwei Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft das Forschungsvorhaben „Optimierung der Werkzeugwerkstoffe und Beschichtungen für das laserunterstütze Scherschneiden von höchsfesten Stählen“ durch. Hierzu fand jetzt das 1. Projekttreffen des IGF-Forschungsprojektes statt. Weitere Informationen können dem Artikel entnommen werden.

 

Prinzip der laseruntersttzten Blechbearbeitung

 

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 Flyer FGW 
 
Broschüre FGW

 

 

 

 

 

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